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Sicherheit

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Spiritualität

Bali wird oft als Insel der Götter und Dämonen bezeichnet oder auch Insel der tausend Tempel. Und das zu Recht, den Religion spielt im Leben der Einwohner eine große Rolle.

Die traditionelle balinesische Gesellschaft gründet sich auf einer besonderen Ausprägung des Hinduismus welcher beinahe jeden Bereich des Lebens beeinflusst.

Der Hinduismus wird von mehr als neunzig Prozent der Balinesischen Bevölkerung praktiziert während Christen und Moslems einen geringen Anteil an Gläubigen aufweisen.

Der auf Bali vorgefundene Hinduismus betet eine Dreieinigkeit bestehend aus Brahma, Shiva und Vischnu an – drei Formen des Gottes Sanghyang Widi. In jedem Dorf finden sich die für Bali typischen Tempelanlagen, umgeben von Mauern in deren Inneren sich Gebäude für die Anbetung und für Opferzwecke befinden. Auch Privathäuser und Hotels haben einen Haustempel oder zumindest einen Schrein zur Anbetung. Auf den Reisfeldern sind ebenfalls Opferschreine zu finden.

Die großen Haupttempel (Pura) bestehen aus mehreren ummauerten Innenhöfen die das heiligste Innere vor Dämonen schützen sollen. Einer der bekanntesten Tempel ist der Pura Tanah Lot. Große Haupttempel finden sich jedoch auch im Landesinneren. Taman Ayun zum Beispiel, ist ein Tempelkomplex in Mengwi im Bezirk Badung. Der Tempel gilt als einer der Schönsten der Insel. Übersetzt bedeutet der Name „Tempel des schwimmenden Gartens“. Erbaut wurde der Tempel im Jahr 1634 auf einer Flussinsel vom Prinzregenten I Gusti Agung Anon Putra-Raja von Mengwi. Eingerahmt ist die Anlage von zahlreichen blüten- und früchtetragenden Bäumen.

Balinesen glauben das die Insel von den Geistern ihrer Verstorbenen, von Göttern und Dämonen, bewohnt ist. Tägliche Opfergaben sind ein Ausdruck des Respekts und der Anerkennung und jede Gabe ist ein kleines Kunstwerk. Einmal dargebracht kann es kein zweites mal verwendet werden sodass neue hergestellt werden müssen – Tag für Tag und meist von Frauenhand. Häufig begegnet man daher Frauen auf dem Weg zu Zeremonien oder Tempeln mit kunstvoll hergestellten Opfergaben und Opfertürmen. Die Herstellung dieser Opfergaben trägt auch einen wesentlichen Teil zur Beschäftigung der Bevölkerung bei. Tägliche Opfergaben dagegen bestehen meist aus kleinen kunstvoll geflochtenen Blätter-Schalen mit verschiedenen Inhalten wie etwas Reis, Blüten, Rächerwerk, Bonbons und vieles mehr. Diese Opfer sollen ebenso Götter günstig stimmen und Dämonen besänftigen. Hier geht es nicht darum, das Gute über das Böse siegen zu lassen, sondern beide Seiten des Lebens zu akzeptieren.

Feste und Feiertage sind im Wuku-Kalender festgehalten. Dieser Kalender verwendet 10 verschiedene Arten von Wochen mit Längen zwischen einem und zehn Tagen und hat eine Jahresspanne von 210 Tagen.

Zwei besonders wichtige Feiertage sind „Galungan“ und „Nyepi“. Das Galungan-Fest dauert 10 Tage und wird in jedem Dorf groß gefeiert. Der Überlieferung nach, kommen an diesem Tag alle „Götter“ auf die Erde um an diesem Fest teilzunehmen. Der „Nyepi-Tag“ auch Tag der Stille, zeigt das Ende des alten Jahres und den Beginn des Neuen an. Dieser Tag wird unterschiedlich im Zeitraum zwischen Mitte März und Anfang April festgesetzt. Der Nyepi-Tag soll bösen Geistern vorspielen, dass die Insel unbewohnt ist, damit sie zur nächsten Insel weiterziehen. Dazu wird an diesem Tag jegliche Arbeit und Aktivität niedergelegt. Die Beleuchtung wird reduziert oder ganz ausgeschaltet. Restaurants, Shops und Bars sind geschlossen. Niemand verlässt das Haus und auch Touristen bleiben an diesem Tag in ihren Hotels. Der Flughafen ist an diesem Tag geschlossen.

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