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Kunsthandwerk

Traditionelle Handwerkskunst hat einen festen Platz in der Geschichte Balis. Bis ins frühe 20. Jahrhundert wurde die künstlerische Tätigkeit auf Bali hauptsächlich für sakrale Zwecke durchgeführt. Religiöse Zeremonien bei denen aufwendig gestaltete Opfergaben im Mittelpunkt standen, waren Ausdruck künstlerischen Schaffens.

Auch bei der Verschönerung von Tempeln, Schreinen und Anbetungsstätten konnten sich verschiedene Künstler einen guten Namen in der Gesellschaft machen um Ansehen und Ehre zu erwerben. Auch heute noch arbeitet man gerne als Gruppe an der Ausstattung religiöser Zeremonien, welche den Zweck verfolgen die Götter gnädig zu stimmen. Die Rajas – balinesische Herrscher – förderten zudem die schönen Künste wie Malerei, Schnitzerei und Bildhauerei für die Ausstattung ihrer Herrschaftspaläste.

MALEREI

Ende der 20iger Jahre beeinflussten emigrierte europäische Künstler wie der Maler und Musiker Walter Spieß ebenfalls die einheimisch gewachsene Kunstszene.

Gefördert vom Fürsten Cocorde Gede Agung Sukawati reformiert er die balinesische Malerei und gründet Gamelanmusik-Ensembles. In den 30er Jahren wird sein Haus zum kulturellen Zentrum Balis. Künstler, Musiker, Schriftsteller, Schauspieler (u.a. Charlie Chaplin) aus aller Welt sind bei ihm zu Gast. Arie Smit, ein Holländer und passionierter Maler sowie Kunstlehrer, bereiste Anfang der 60er Jahre Bali und so auch Ubud. Dort traf er auf eine Gruppe Jugendlicher die Bilder in den Sand malten. Begeistert von dem Talent der jungen Balinesen lud er sie in sein Atelier ein. Bald darauf wurden, seine ersten Studenten, und ein neuer Malstil der „Young Artists Style“ wurde geboren.

HOLZ-KUNSTHANDWERK

Mit dem Tourismus begann eine neue Zeit der Holzschnitzkunst. Ganze Ortschaften um Ubud sind damit beschäftigt Gegenstände aus Holz herzustellen – Nachbildungen von Tieren und Früchten, Masken, skurrilen Figuren und vieles mehr.

Die Schnitzereien sind oft atemberaubend kunstvoll und aufwendig ausgeführt, von winzig klein bis zur mannshohen Ausführung – eben das Werk echter Künstler. Arbeiten solcher Art benötigen mitunter mehrere Monate bis zur Fertigstellung. Oft arbeiten zwei bis vier Schnitzer an diesen großen Kunstwerken.

GAMELAN-MUSIK

Der Begriff Musik ist auf Bali eng mit dem sogenannten Gamelan-Orchester verknüpft. Gamelanmusik erklingt zu verschiedenen Anlässen - etwa zu religiösen Feiern, zu sozialen Anlässen wie Hochzeiten oder Geburten als Begleitung zu Tanz, Puppentheater und Schattenspiel oder auch im Konzert.

Das Ensemble besteht hauptsächlich aus Metallophonen mit Klangplatten aus Gongs und Trommel. Dazu kommen je nach Stil auch Angklung, Flöte, Xylophon und Sänger und/oder Tänzer. Auf Bali gibt es eine größere Zahl verschiedener Ensembletypen. Sie benutzen teilweise unterschiedliche Instrumente und Stimmungen und haben unterschiedliche soziale oder religiöse Funktionen. Neben Gamelan-Orchestern mit Metallophonen gibt es dort vereinzelt auch Gamelan-Orchester mit Holzinstrumenten, besonders den Bambus-Gamelan, bei dem die tiefsten Idiophone über 3 m lang sind.

STOFFE

Farbeprächtige Stoffe und Textilien werden im aufwändigen Ikat und Doppel-Ikat-Verfahren hergestellt. Ikat bedeutet „knoten oder abbinden“. Bei diesem Verfahren wird der Faden vor der Verarbeitung abschnitts- bzw. bündelweise gefärbt, sodass ein etwas verschwommenes Muster entsteht.

Mehrere Farben sind möglich, auch können Abschnitte ungefärbt bleiben. Im einfachsten Fall entstehen auf dem Gewebe einfache Streifen. Indem unterschiedliche Abschnitte gefärbt werden, können geometrische Muster, aber auch komplexe Strukturen hergestellt werden. Es können die Kett- und / oder die Schlussfäden gefärbt werden. Werden beide Fadengruppen eingefärbt spricht man vom Doppelikat.

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