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Die schönsten Reisterrassen, 3.000 m hohe Vulkanriesen, Regenwälder, Bergseen, Steilküsten und bezaubernde Strände...

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Einzigartige Reisterrassen

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Der Reisanbau hat auf Bali eine lange Tradition. Ein Viertel der Inselfläche ist mit Reis kultiviert. Angebaut wird er auf Vulkankegel, in tropischen Wälder und sogar in Küstennähe. Reis ist ein Grundnahrungsmittel der Balinesen und wird auch als Zahlungsmittel genutzt. Bali wurde im Jahr 2007 in die vorläufige Liste als UNESCO Weltkulturerbe eingetragen (Unesco-Deklaration in englischer Sprache).

Die Provinz Tabanan ist bekannt für seine wunderschönen Terrassen. Auch Ubud ist umgeben von Reisfeldern und Terrassen.

Die grünen Reisterrassen – so sagt man - sind die Himmelstreppen der balinesischen Götter. Kunstvoll angelegten Reisterrassen finden Sie in der Umgebung des Dorfes Jatiluih südöstlich des Vulkan Gunung Batukau. Mit mehr als 2200 m ist er die zweithöchste Erhebung der Insel. Auf der gesamten Strecke zwischen Jatiluih und Wangayagede hat man wunderbare Ausblicke auf traumhafte Terrassenfelder.

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Terrassen-Techniken
Bewässerungs- und Anbautechnik der balinesischen Reisbauern gelten bis heute als unübertroffen. Das komplexe Bewässerungssystem leitet Wasser aus den Vulkan-Bergen über kunstvoll angelegte Wassergräben von einer Terrasse zur nächsten. Bis zu drei Ernten pro Jahr sind möglich. Das Monsun-Klima und die fruchtbaren Vulkanböden sind hervorragend geeignet um verschiedene Reis-Sorten wie Nassreis oder weißen, schwarzen und braunen Reis anzubauen.

Es ist harte Arbeit und der Lohn ist niedrig dennoch leben viele balinesische Familien vom Reisanbau. Die Reisbauern gehören einer landwirtschaftlichen Vereinigung (Subuk) an, welche die ausgeglichene und gerechte Bewässerung der Reisfelder sichert.

Nassreis
Vor allem in den südlichen Ebenen Balis. Beim Anbau von Nassreis werden die Terrassen künstlich überflutet und mit Jungpflanzen in gleichmäßigen Abständen händisch bepflanzt. Je nach Sorte stehen die Rispen 3 - 9 Monate komplett im Wasser.

Nach der Blütezeit werden die Dämme der Terrassen angestochen, damit das Wasser anfliesen kann. Sobald der Reis (Die Farbe der reifen Felder geht ins gelbliche) voll ausgereift ist, wird er geerntet und in der Sonne zum Trocknen ausgebreitet. Ist er trocken genug, muss er gedroschen werden, um die Körner aus den Ähren zu lösen.

Naturreis, Braunreis
In einem weiteren Verarbeitungsverfahren werden die Spelzen abgeschliffen, bis nur noch die gelbrötlichen bzw. gelbgrünlichen Reiskörner vom Silberhäutchen umschlossen sind. Diesen Reis nennt man Naturreis oder Braunreis. Naturreis enthält alle wertvollen Vitalstoffe.

Weißreis
Beim Weiterverarbeiten zum Weißreis werden die Reiskörner poliert. Dabei wird die Eiweißreiche Silberhäutchen und der nährstoffreiche Keim abpoliert. Um den Reis weiß und trotzdem nährstoffreich zu erhalten, hat man in Asien ein besonderes Verfahren entwickelt, das Vitamine und Mineralien weitgehend erhält. Das Parboiling-Verfahren: Entspelzter aber unpolierter Reis wird so behandelt, dass die in dem Silberhäutchen enthaltenen Vitamine und Mineralien mit Druck in das Innere gepresst werden können. Erst danach wird der Reis poliert, während die Vitalstoffe jetzt weitgehend im Reiskorn bleiben.

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